Der Weltmeister der Klimaschutz-Patente

Deutschland ist in Europa die Nummer Eins, wenn es um Erfindungen zum Klimaschutz geht. Von den 75.000 Patenten zum Klimaschutz, die im Zeitraum zwischen 1995 bis 2011 beim Europäischen Patentamt angemeldet worden sind, stammten fast die Hälfte aus der Bundesrepublik, wie der Bericht des Europäischen Patentamtes (EPA) und des UN-Umweltprogramms belegt, der im Rahmen der Weltklimakonferenz in Paris veröffentlicht worden ist.

 

Frankreich folgt auf Platz Zwei mit 12.345 europäischen Patente zu nachhaltiger Technik. Europa ist auch bei direkten Investitionen in die Klimaschutztechnik führend, verzeichnet aber in diesem Bereich eine negative Handelsbilanz, da Europa zugleich der weltweit größte Absatzmarkt für den Bereich Klimatechnik ist.

 

Insgesamt wird in der Europäischen Union dreimal soviel in erneuerbare Energien investiert wie in anderen Teilen auf der Welt. Die Zielsetzungen sehen vor, bis 2020 20 Prozent der CO2-Emissionen und bis 2050 soagr 80 Prozent des Kohlendioxidausstosses zu reduzieren. Mehr als die Hälfte der eneuerbaren Energien werden in Europa aus Biomasse gespeist. Wasserkraft hat einen Anteil von 18 Prozent, Windenergie 10 Prozent, Sonnenenergie 5 Prozent, Wärmepumpen vier Prozent und Erdwärme rund ein Prozent.

Infografik: © Europäisches Patentamt

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