Grünes Produzieren in Serie

Bei der Panel-Diskussion Sustainability in Series: Change is challenging, zu der Green Film Shooting gemeinsam mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der MFG Filmförderung Baden-Württemberg im Rahmen der Berlinale eingeladen hatte, tauschten sich Produzenten, Regisseure, Produktionsleiter und Film Commissioner über ihre Erfahrungen mit grünen Produktionen aus.

 

Durch den Grünen Drehpass, den die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein als Label für nachhaltige Produktionen vergibt, ist die grüne Filmproduktion in ganz Deutschland bekannter geworden. Von einem Schneeballeffekt mag der Regisseur Lars Jessen jedoch noch längst nicht sprechen, da dies nur ein marginaler Anstieg sei. Die Entscheidung grün zu drehen, könne in einer Produktion nur von oben getroffen werden. „Der Produktionsleiter, Regisseur und Hauptdarsteller müssen davon überzeugt sein“, sagt Lars Jessen. „Ein wichtiger Punkt ist, dass wir das grüne Drehen in die Kalkulationsverhandlungen mit den Fernsehsendern hinein nehmen.“

 

 

 

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollten sich dazu bekennen, dass in diesem Bereich massiven Nachholbedarf besteht. „Wenn die Sender mitziehen, würde mehr passieren“, versichert Christiane Dopp, die in der Film Commission Hamburg den Grünen Drehpass vergibt. „Es muss auf jeden Fall noch viel mehr passieren – und da sind wir dran.“

 

Foto © FFHSH/ Bildschön – Video © FFHSH/ Lorenz Müller

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