Grüner Drehpass für Indianerland

Die Produktion des Spielfilms Es war einmal Indianerland, mit dem der deutsche Regisseur Ilker Çatak das gleichnamige Jugendbuch von Nils Mohl auf die Leinwand bringt, ist von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) mit dem Grünen Drehpass ausgezeichnet worden. “Die FFHSH- Geschäftsführerin Maria Köpf und Film Comissionerin Christiane Dopp haben der Produktion das Label für umweltbewusstes Drehen am Set in Bad-Bramstadt übergeben.

 

Der Hamburger Media School-Absolvent Ilker Çatak, der 2015 für seinen Kurzfilm Sadakat mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet worden ist, hat schon bei der der Planung und Umsetzung seiner Studentenfilme auf umweltschonende Produktionsstrategien gesetzt. Die Film Commission Hamburg hat im Frühjahr 2013 zusammen mit der Hamburg Media School eine Initiative gestartet, welche die Filmstudenten dazu inspiriert, den  Best Practices zu folgen. Zu den zentralen Maßnahmen gehört dabei, einen Green Runner am Set zu engagieren.

 

"Als neue Generation der Filmproduzenten sind wir uns über die wachsende Wichtigkeit der Umwelt und ihrer Erhaltung im Klaren”, erklärt Johannes Jancke, Producer bei Riva Film. “Gerade weil wir eine kleine Produktion sind, wollen wir ein vorbildliches Zeichen setzen, um zu beweisen, dass selbst mit weniger Geld nachhaltig gedreht werden kann. Wenn wir es können, dann kann es jede Produktion."
In der Coming-of-Age-Geschichte Es war einmal Indianerland hat ein Heranwachsender aus der Vorstadt mit einer ganzen Reihe von Problemen wie Liebeskummer, Stress mit den Eltern zu kämpfen und bildet sich obendrein ein, dass er von einem Indianer verfolgt wird. Und am Ende erlebt er beim Musikfestival ein geradezu biblisches Unwetter.

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