Nachhaltig bis zum Weltuntergang

In der Sky-Serie Acht Tage müssen sich die Protagonisten damit auseinandersetzen, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht. Aber auch hinter der Kamera ist die Erhaltung der Erde ein Thema. Denn die Produktion der achtteiligen Serie, die derzeit unter der Regie des Oscar-Preisträgers Stefan Ruzowitzky und Michael Krummenacher 
in der Umgebung von Berlin gedreht wird, erfolgt nach den Kriterien des Grünen Drehpasses, den die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein deutschlandweit vergibt.

 

In Acht Tage rast ein 60 Kilometer großer Meteor mitten in auf die Erde zu. Da er nach den Berechnungen der Wissenschaftler mitten in Europa einschlagen wird, sind die Menschen in ganz Europa auf der Flucht. Zu ihnen gehört ein, Physiklehrer, der mit seiner Frau und den Kindern Richtung Sibirien fliehen will, obwohl die Grenzen nach Osten bereits dicht sind. Seine Frau hofft, dass ihr Bruder sie retten wird, da er für die Regierung arbeitet. Er will stattdessen die Chance ergreifen, sich gemeinsam mit seiner hochschwangeren Frau Marion in die USA ausgefliegen zu lassen, hat aber Gewissensbisse, seinen Vater und die Schwester ihrem Schicksal zu überlassen. Währenddessen hockt ein Mädchen bereits in dem Bunker, den sein gewalttätiger Vater Klaus seit Monaten gebaut hat und ein pflichtbewusster Polizist versucht verzweifelt, in den letzten Tagen die Ordnung aufrecht zu erhalten. Doch für alle stellt sich immer mehr die Frage, was ihnen im letzten Augenblick wirklich wichtig.

 

Dem Sender Sky liegt bei dieser Produktion vor allem das Thema Müllvermeidung am Herzen. “Wir verzichten komplett auf Einweg-Plastik”, unterstreicht Tonja Graßmann, Head of Corporate Relations, Sky Deutschland. Zu diesem Zweck hat der Sender der Produktion Mehrwegbecher von der Sky Ocean Rescue-Aktion zur Verfügung gestellt, welche die Crewmitglieder mit ihrem Namen beschriften und selbst reinigen sollen. Zudem werden am Set von Acht Tage Wasserspender aufgestellt. Jedes Teammitglied hat zu Drehbeginn eine Trinkflasche mit einem Karabiner erhalten.

 

Die Produktion spart zudem Papier ein, da die Dispos und Drehbücher nur auf expliziten Wunsch ausgedruckt werden – natürlich nur auf Recyclingpapier. Mülltrennung ist ebenfalls ein Thema. An Motiven, an denen länger als ein Tag gedreht wird, stehen entsprechende Tonnen zur Mülltrennung zur Verfügung. Auch Kostüm und Produktion Design folgen den Best Practices. Für die Darstelller Christiane Paul, Mark Waschke, Fabian Hinrichs, Devid Striesow, Nora Waldstätten, Henry Hübchen und Lena Klenke wurde zum Teil Second Hand-Kleidung erworben. Nach dem Dreh sollen die Materialien aus den Bereichen Ausstattung und Kostüm wieder in den Verwertungskreislauf zurückgeführt werden.

 

 

Im Transportbereich werden die Emissionen durch Fahrgemeinschaften und der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gedrosselt. Auch die Schauspieler müssen Fahrgemeinschaften bilden oder mit der Bahn anreisen. Das Produktionsbüro wird komplett mit Ökostrom gespeist und dort werden energiesparende LED-Glühbirnen eingesetzt. Am Set wird Strom vom Festnetz bezogen, sofern das möglich ist. Kommt ein Dieselgenerator zum Einsatz, wird dieser mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet.

 

Die generierten CO2-Emissionen werden am Ende bilanziert und kompensiert. Bereits zum Bergfest wird die Sustainability-Managerin Nicola Knoch eine erste Kalkulation vornehmen. Die verbleibenden Emissionen von Acht Tage, für welche die Produzenten Rafael Parente, Simon Amberger und Korbinian Dufter mit der Münchener Produktionsfirma Neuesuper verantwortlich zeichnen, sollen über ein Offsetting-Programm abgerechnet werden.

 

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