Grüner Auftakt beim Kinokongress NRW

Beim Film- und Kinokongress NRW steht zum ersten Mal das Thema Nachhaltigkeit in der Filmproduktion und im Kinobetrieb auf der Agenda. Das Branchenevent wird zum achten Mal von der Film- und Medienstiftung NRW in Kooperation mit dem Creative Europe Desk NRW veranstaltet. An diesem eintägigen Kongress nehmen Produzenten, Verleiher, Kinobetreiber, Filmpolitiker, Vertreter von Sendern und Verbänden teil, um über aktuelle Themen und Zukunftsfragen von Film und Kino zu diskutieren.

 

 

Mit dem Motto „Let’s start green“ wird der FFA-Vorstand Peter Dinges die Veranstaltung eröffnen, bei der es auch im weiteren Sinne um Nachhaltigkeit in der Kinobranche geht. Das Zukunftsprogramm für Kino und Film soll das Kino als Kulturort stärken und sein Überleben sichern. Auch Kinobetriebe können sich für den Klimaschutz engagieren, was ihnen sowohl wertvolle Ressourcen als auch Geld spart. Birgit Heidsiek, FFA-Beraterin Grünes Kino, stellt das Grüne Kinohandbuch vor, das zahlreiche Beispiele aus der Praxis enthält, wie sich ein Kinounternehmen umweltfreundlicher betreiben lässt.

 

Einen Einblick in die grüne Filmproduktion gibt Mechthild Kaub von der Kölner Firma Film + TV Consulting. Ähnlich wie im Kinobereich sind auch in der Film- und Fernsehproduktion Energie und Transport die Handlungsfelder, in den die meisten CO2-Emissionen generiert werden. Über die Herausforderungen bei den Produktionen in der Praxis spricht die Produzentin Bettina Brokemper, die neben ihrer Kölner Firma Heimatfilm auch als deutsche Partnerin der dänischen Produktionsfirma Zentropa tätig ist.

 

 

Über das Zukunftsprogramm Kino debattieren der HDF KINO-Vorstandsvorsitzender Thomas Negele, der AG Kino-Gilde-Vorstand Christian Bräuer, MdB Johannes Selle, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien und Benedikt Berg-Walz von der Staatskanzlei NRW.
 Zu den weitere Kongressthemen zählen Zielgruppenmarketing sowie Blockchain-Anwendungen in Film und Medien.

 

Der Film- und Kinokongress NRW findet am 6. November ab 12.30 Uhr im Kölnischen Kunstverein, Hahnenstraße 6, 50667 Köln, statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

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