{"id":4703,"date":"2018-07-25T00:48:32","date_gmt":"2018-07-25T00:48:32","guid":{"rendered":"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/?p=4703"},"modified":"2018-07-27T01:01:13","modified_gmt":"2018-07-27T01:01:13","slug":"gruene-loesungen-aus-dem-koffer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/2018\/07\/25\/gruene-loesungen-aus-dem-koffer\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne L\u00f6sungen aus dem Koffer"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur hinter der Kamera sind Umwelt, Klimawandel und der Raubbau der nat\u00fcrlichen Ressourcen ein Thema, mit dem sich viele Dokumentarfilmemacher besch\u00e4ftigen. Filmteams und Produktionsfirmen k\u00f6nnen diverse Ma\u00dfnahmen umsetzen, um umweltfreundlicher Filme zu drehen. Dazu veranstaltete das <a href=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/2018\/07\/19\/gruene-wunder-und-wahrheiten\/\">NaturVision Festival<\/a> den Workshop <em>Nachhaltigkeit in Natur- und Umweltfilmen aus dem S\u00fcdwesten<\/em>, an dem verschiedene Filmemacher und Produzenten aus der Region teilnahmen. Bernd Jetschin berichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/DSC_0059.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4710\" src=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/DSC_0059-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/DSC_0059-300x199.jpg 300w, https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/DSC_0059-768x511.jpg 768w, https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/DSC_0059-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/DSC_0059-630x419.jpg 630w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/a>Zum Auftakt gab die <a href=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/ueber-uns\/\">Green Film Shooting<\/a>-Herausgeberin Birgit Heidsiek einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber F\u00f6rderma\u00dfnahmen f\u00fcr nachhaltige Produktionen in Europa. Aus Hamburg mitgebracht hatte sie einen kompakten Lichtkoffer der Firma Carpetlight, die eine flexible LED-L\u00f6sung entwickelt haben, mit der sich schnell und professionell Licht setzen l\u00e4sst. Die LED-Leuchten, die in Textilteppiche unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfen von 15 x 60 cm bis hin zu 2,40 x 2,40 eingewebt sind, k\u00f6nnen mit Klett- und Klebeband sowie F\u00e4den \u00fcberall aufgeh\u00e4ngt und drapiert werden. Sie sind in der Helligkeit und Farbtemperatur von 2.800 bis 6.000 Kelvin regelbar. Der Akku f\u00fcr die kleinste Einheit h\u00e4lt bei voller Auslastung zwei Stunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Extras zum Carpetlight-Set geh\u00f6ren ein Diffuser sowie ein Snapgrid-Richtgitter, das sich in sekundenschnelle per Klettband arritieren l\u00e4sst. Ihre absolute Biegsamkeit und Robustheit verdanken die Carpetlights dem nachhaltigen Fertigungsprozess. Die kleinen LEDs sind extrem strapazierf\u00e4hig, da sie nicht mit Dr\u00e4hten verbunden sind, sondern durch raue, mit Silber beschichtete F\u00e4den. Dieses Prinzip, das einst ein schwedischer Automobilkonzern f\u00fcr die Sitzr\u00fcckenheizung von Autositzen entwickelt hat, ist f\u00fcr die LEDs adaptiert worden, die sich sogar rollen, falten und knautschen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Koffer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4711\" src=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Koffer-267x300.jpg\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Koffer-267x300.jpg 267w, https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Koffer.jpg 369w\" sizes=\"auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><\/a>Eine weitere Pr\u00e4sentation war Energiespeicher f\u00fcr den mobilen Einsatz gewidmet, welche das N\u00fcrnberger Unternehmen Ceus System entwickelt. Das skalierbare modulare Batteriespeichersystem, das in kompakten Speicherkoffern mobil eingesetzt werden kann, ist bereits bei Open Air-Festivals im Einsatz. Die Filmemacher und Produzenten diskutierten mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Raphael Chacon \u00fcber ihre verschiedenen Anforderungen. Der Dokumentarfilmer und Produzent Carl-A Fechner, der auf dem Festival seine neue Kinodokumentation <em>Climate Warriors<\/em> vorstellte, rechnete vor, dass beim Dreh einer Reportage f\u00fcr die Lichtsetzung rund 1,2 kWh ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber Erfahrungen mit mobilen Energiel\u00f6sungen verf\u00fcgen auch Annette und Klaus Scheurich von Marco Polo Film. Bei der Produktion der Doku <em>Grizzlys hautnah<\/em>, die sie in einem Nationalpark an der Katmai-K\u00fcste von Alaska gedreht haben, durtfen keine Generatoren eingesetzt werden. Die Dokumentarfilmemacherin behalf sich deshalb mit einer Brennstoffzelle, um \u00fcber Nacht die Akkus aufzuladen. Klaus Scheurich berichtete, dass er zum Dreh in Afrika Solarzellen mitnimmt, um dort K\u00fchlschr\u00e4nke mit Energie zu versorgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Dokumentarfilmemacher wie Annette und Klaus Scheurich und ihr kleines Team, die mitunter tagelang Tiere ungest\u00f6rt in freier Wildbahn beobachten, ist es selbstverst\u00e4ndlich, dort ihr mitgebrachtes Blechgeschirr zu verwenden. Aber auch im Produktionsb\u00fcro lassen sich zahlreiche Ma\u00dfnahmen nachhaltig umsetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Fechner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-4713 alignleft\" src=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Fechner-220x300.jpg\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Fechner-220x300.jpg 220w, https:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/07\/Fechner.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/><\/a>Im Dialog mit<em> Green Film Shooting<\/em>-Herausgeberin Birgit Heidsiek erkl\u00e4rte der Filmemacher und Produzent <a href=\"http:\/\/greenfilmshooting.net\/blog\/de\/2016\/08\/04\/der-gruene-oscar-anwaerter\/\">Carl A. Fechner<\/a>, dass er vor allem sein Unternehmen gr\u00fcn und nachhaltig aufgestellt hat. S\u00e4mtliche Mitarbeiter verzichten auf Inlandfl\u00fcge und fahren Bahn, wof\u00fcr ihnen die Produktionsfirma eine Bahnkarte 50 spendiert. Fechner ist begeisterter Fahrer eines BMW3i und lebt in einem Energieplus-Haus. In seinen Filmen <em>Power to Change<\/em> und <em>Climate Warriors<\/em> gibt er ebenso leidenschaftlich der Bewegung eine Stimme, die sich f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Klimawandels einsetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Fotos: \u00a9 GFS, Martina Dobrusky\/NaturVision Festival<\/em><\/p><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4703 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4703')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4703').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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