Meeres-Dokus bei NaturVision

Unter dem Motto „Inseln der Zukunft: Die Stadt und das Meer“ stellt das NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg die Auswirkungen unseres Alltagsverhaltens auf die Weltmeere in den Fokus. Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane werden vom 13. bis 16. Juli verschiedene Filme vorgestellt, welche die Artenvielfalt und faszinierende Schönheit der Meere und Ozeane zeigen, aber auch wie das sensible Ökosystem Meer durch unsere Wirtschaft, Industrie und das menschliche Verhalten belastet wird.

 

 

In Schwarze Tränen der Meere geht es um eine tickende Zeitbombe auf dem Meeresgrund, denn über 6.000 Wracks aus dem 2. Weltkrieg bergen die Gefahr einer riesigen Ölpest in sich. Die Dokus Die Karibik – Die Jäger und Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Delfine zeigen, wie leicht das ökologische Gleichgewicht und die Biodiversität der Meere durch Eingriffe des Menschen gestört werden kann.

 

Ein Schwerpunkt des Sonderthemas ist den Geschichten von Menschen gewidmet, die sich leidenschaftlich für die Rettung von Meeren und Ozeanen engagieren. Der Junge und das Meer zeigt den 21-jährigen Boyan Slat, der sein Leben völlig der Idee verschrieben hat, die Weltmeere vom Plastikmüll zu befreien. Zum Thema Reinigung der Ozeane wird als Expertin die junge Architektin Marcella Hansch zu Gast sein, die das Projekt „Pacific Garbage Screening“ vorstellt. Sie hat eine schwimmende Plattform entworfen, mit der es möglich ist, Plastikpartikel aus dem Wasser zu filtern, ohne Meereslebewesen zu gefährden.

 

 

In White Waves zeigt eine Gruppe von Surfern, die seit Jahren gegen die Vermüllung der Meere kämpfen. „Mit Surfern habe ich bisher Sportlichkeit und Freizeitspaß verbunden. Dass sie sich aber so intensiv für den Lebensraum Meer einsetzen, hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen”, erklärt der Festivalleiter Ralph Thoms. “Wunderbare Meeresaufnahmen, aufrüttelnde Bilder einer Umweltkatastrophe und Porträts von Menschen, die mit ihrem Engagement Hoffnung machen – das alles wollen wir auch in unserem Sonderthema vermitteln.“

 

Fotos: © NaturVision Film Festival

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