EU-Konsultation gegen Gift in Kleidung

Die umweltschädlichen Auswirkungen der Textilproduktion hat der Regisseur Andrew Morgan in seinem Dokumentarfilm The True Cost vor Augen geführt, der die Schauspielerin Emma Watson sogar dazu inspiriert hat, mit People Tree selbst ein nachhaltiges Mode-Label zu entwickeln. Giftige Substanzen, die oftmals bei der Textilproduktion eingesetzt werden, schaden nicht nur den Arbeitern, sondern auch den Konsumenten, welche diese Kleidung am eigenen Leib tragen.

 

 
Das Umsatzvolumen der weltweiten Textil und Kleidungsproduktion wird weltweit auf drei Billionen Dollar geschätzt. Jährlich werden 1,5 Milliarden Kleidungsstücke von rund 40 Millionen Arbeitern produziert, die in 250.000 Fabriken beschäftigt sind.

 

 

 

Die EU-Kommission hat nun eine öffentliche Konsultation gestartet, bei der es darum geht krebserregende CMR-Stoffe in Textilien zu verbieten oder zu begrenzen. Insgesamt sind 291 Substanzen von der Kommission als mögliche Gefahrenstoffe in Kleidung und sonstigen Textilien identifiziert worden. An dieser Konsultation, die noch bis zum 22. Januar 2016 läuft, können sich alle Bürger beteiligen.

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