Noahs Nachhaltigkeitskonzept

Die Kostüme

Die Kostüme spielten bei Darren Aronofskys biblischem Epos Noah eine wichtige Rolle. Der Kostümbildner Michael Wilkinson wählte dafür derbe, unbearbeitete Stoffe wie Flachs, Leinen oder Baumwolle. Sämtliche Kostüme wurden ohne die Verwendung tierischer Produkte hergestellt und nur mit pflanzlichen Färbemitteln behandelt. Der Designer erklärte, er hoffe, dass seine Kostüme damit den nachhaltigen Leitlinien entsprechen: „Es gibt ein wachsendes Interesse, Verantwortung bei der Auswahl seiner Kleidung zu übernehmen. Ich glaube, wir haben gezeigt, dass es trotzdem möglich ist, einen persönlichen, ausgefallenen Stil zu kreieren.“

Einsparungen

Dank dem Engagement von Eco Supervisor Emillie O’Brien konnten bei der Produktion von Noah durch den Einsatz von wiederverwertbaren Produkten große Mengen Müll eingespart werden, darunter allein 67.000 Plastikwasserflaschen. Viele Wasserflaschen enthalten Bisphenol A (BPA), eine hormon-schädigende Chemikalie, die zu Fruchtbarkeitsstörungen, Fettsucht und Insulin-Resistenz führen kann. Es dauert 700 Jahre, bis sich Plastikflaschen zersetzen und kann bis zu tausend Jahre dauern, bis sie komplett zerfallen.

 

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Recycling

Der gesamte Stahl, der bei der Produktion eingesetzt wurde, ist von der New Yorker Firma Allocco Metal Recycling der Wiederverwertung zugeführt worden. Das Gesamtvolumen belief sich auf rund 450.000 Pfund, was einem Wiederverwertungswert von etwa 45.000 Dollar entspricht. Dreihundert Pfund nicht verwendetes Filmmaterial wurden ebenfalls recycelt.

Wiederaufforstung

Die Produktion hat im Rahmen einer Wiederaufforstung in der amerikanischen Ostküstenstadt Oyster Bay auf Long Island 500 Bäume gepflanzt.

rt

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