Ökoprofit-Auszeichnung für FFHSH

Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) ist vom Hamburger Umweltsenator Jan Kerstan für ihre erfolgreiche Absolvierung des Ökoprofit-Programms ausgezeichnet worden. Diese Initiative sieht vor, Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen im Unternehmen umzusetzen, von denen die Umwelt gleichermaßen profitiert. Die Filmförderung hat ein elektronisches Vertragsmanagement für Film- und TV-Produktionen eingeführt, ihre Büroräume auf LED-Beleuchtung umgestellt sowie Workshops und Veranstaltungen initiert, in denen die Umsetzung der grünen Filmproduktion verittelt wird.

 

Die FFHSH hatte bereits vor fünf Jahren als erste deutsche Filmförderung mit der Einführung des Grünen Drehpasses einen Anreiz für nachhaltige Filmproduktionen geschaffen. Das grüne Gütesiegel wird deutschlandweit an Film- und Fernsehproduktionen vergeben wird, die bei den Dreharbeiten die Umweltaspekte berücksichtigen. Mit ihrer Teilnahme an dem Ökoprofit-Programm geht die Filmförderung selbst mit gutem Beispiel voran. Durch den Ersatz von Sichtungs-DVDs durch Weblinks konnte auf 1.260 Datenträger verzichtet werden. Weitere Faktoren, die in den vergangenen Jahren für eine positive Ökobilanz gesorgt haben, sind die Entwicklung eines Datenbanksystems für Online-Antragstellung sowie die Mitgliedschaft bei einem Carsharing-Unternehmen anstelle eines hauseigenen Firmen-PKWs.

 

Zudem erhielt die FFHSH eine besondere Ehrung als 300. Projektteilnehmer des Ökoprofit-Programms, das auf die systematische Umsetzung kostensenkender Umweltmaßnahmen in den Betrieben in der Hansestadtabzielt. Initiert worden ist das Ökoprofit-Hamburg Einsteigerprogramm von der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie.

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