Der grüne Oscar-Anwärter

Der Dokumentarfilm Power to Change – Die EnergieRebellion von Carl-A. Fechner gehört zu den acht deutschen Produktionen, die sich um den Auslands-Oscar bewerben. Die Bekanntgabe des deutschen Kandidaten, den Deutschland in der Kategorie Bester nicht englischsprachiger abendfüllender Kinofilm ins Oscar-Rennen schicken wird, erfolgt am 25. August. Die Verleihung der Academy Awards findet am 26. Februar 2017 in Hollywood statt.

 

Bei der Produktion dieses Films, der für eine rasche Umsetzung der Energiewende plädiert, hat das Team auch hinter der Kamera auf nachhaltige Maßnahmen gesetzt. Die Produktionsfirma fechnerMEDIA bezieht ausschließlich Ökostrom und kocht Essen für alle Mitarbeiter. “Wir beziehen eine Gemüsekiste aus der Region, denn wir kochen bei uns schon seit fünfzehn Jahren für das gesamte Team”, berichtet Carl-A. Fechner. “Zu diesem Zweck werden zwei Mitarbeiter eine Stunde lang abgestellt, was zur bezahlten Arbeitszeit zählt. Unsere Crew hat sich dazu entschlossen, ausschließlich vegetarisch zu kochen. “

 

DT_14_Heidelberg_BahnstadtEin weiterer Bereich betrifft die Mobilität. “Wir setzen weitestgehend auf öffentliche Verkehrsmittel wie die Bahn. Einige Mitarbeiterinnen verzichten komplett auf Flüge und reisen stattdessen mit Nachtzügen.” Carl A. Fechner reist weitestgehend mit seinem Elektroauto, einem BMWi3 sowie der Bahn. Auch bei der Auswahl des Equipments folgt die Produktion des Best Practices. “LED-Lampen sind ausgesprochen praktikabel, da sie mit Akkus laufen, so dass keine langen Kabel verlegt werden müssen. Sie sind energieeffizient, leicht und lassen sich stufenlos in der Farbtemperatur regeln”, betont der Regisseur. “Bei der Wahl zwischen LED und konventionellen Licht würde ich mich immer für LED entscheiden.” Zudem ist es nicht teurer, LED-Equipment auszuleihen.

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