Grüne Themen bei den Nordischen Filmtagen

Grüne Filmproduktion ist auch ein Thema beim Lübeck Filmstudien-Kolloquium, das am 4. und 5. November im Rahmen der Nordischen Filmtage in Lübeck stattfindet. Diese zweitägige Veranstaltung, die in der Diele in der Mengstraße 41-43 mit diversen Paneldiskussionen zu  filmbezogenen Themen aufwartet, richtet sich an  Film- und Medienexperten, Skandinavien-Kenner, Vertreter der Filmbranche und Studenten. Das Lübeck Filmstudien-Kolloquium beginnt mit der Veranstaltung "Umweltthemen im Nordischen Film und Fernsehen". Pietari Kääpä, der als Professor an der Universität Warwick tätig ist, wird umweltkritische Perspektiven im Film und Fernsehen aufzeigen, während  Julia Leyda, die an der Universität in Potsdam und Trondheim lehrt, sich in ihrem Vortrag mit der Darstellung des Klimawandels in den Medien auseinandersetzt.

 

Um nachhaltige Handlungen hinter der Kamera geht es am 4. November um 13 Uhr bei der Panel-Diskussion "Umweltaspekte in der europäischen Filmproduktion", die von Pietari Kääpä moderiert wird. Der deutsche Autor und Regisseur Lars Jessen, Caroline Gjerulff vom Copenhagen Film Fund und Green Film Shooting-Herausgeberin Birgit Heidsiek werden über nachhaltige Ansätze in der Filmproduktion in Europa sprechen. Während für viele Branchen bereits Umweltstandards definiert sind, muss in der Film- und Medienbranche das Bewusstsein dafür noch geschaffen werden.

 

larsLars Jessen hat mit diversen Filmen, die unter seiner Rehgie entstanden sind, wie Fraktus, Bloß kein Stress sowie die deutsche Vorabendserie Großstadtrevier bewiesen, dass grünes Produzieren gar nicht so schwer ist.  Sofern der Regisseur,  die Hauptdarsteller und Produzenten für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen am Set plädieren, ist es nicht so schwierig, auch die anderen Crewmitglieder davon zu überzeugen. Allerdings erfolgt die Einführung eines fleischlosen Tages am Set nicht immer vollkommen reibungslos.

 

Wenn es ums Essen geht, wird im Kopenhagener Edel-Restaureant Noma die Latte ziemlich hoch gehängt.  In dem Spitzenlokal werden mit regionalen Zutaten einfach klingende Gerichte mit Apfel- und Zitronenthymian, Kohlblättern und neuen dänischen Kartoffeln kredenzt. Die kulinarischen Kompositionen von dem Küchenchef René Redzepi stellt Pierre Deschamps in seinem Dokumentarfilm Noma vor, der bei den Nordischen Filmtagen zu sehen ist.

 

 

Noma ist in meheren Jahren in Folge als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet worden. Der Film zeigt auf, was mit der richtigen Zubereitung von Speisen möglich ist, was selbstverstänlich genauso für das Catering beim Film gilt.

 

Das Lübeck Filmstudien Kolloquium findet in der Diele in der Mengstraße 41-43 statt, die sich an der Straßenecke An der Untertrave befindet.

 

Fotos: © Lars Jessen /Trust Nordisk

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