Eurovision Song Contest wird grünes Event

Der Eurovision Song Contest, beim dem der schwedische Sänger Måns Zelmerlöw mit seinem Song Heroes den Hauptpreis abgeräumt hat, ist erstmals in seiner 60-jährigen Geschichte als grünes Event veranstaltet worden. Mit diesem umwelt- und klimafreundlichen Song Contest, der weltweit über 200 Millionen Zuschauer aus 39 Ländern begeistert, setzt der ORF neue Maßstäbe. “Für mich stand von Anfang an fest, dass wir alles daran setzen werden, den Song Contest in Wien als Green Event zu veranstalten”, erklärt der ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

 

Beim Eurovision Song Contest, der am 23. Mai rund 100.000 Besucher in die Wiener Stadthalle lockte, wurde bei der Show-Produktion energiesparende Geräte eingesetzt und ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen verwendet. Um den Abfall zu reduzieren, wurden beim Event Behälter zur Mülltrennung aufgestellt, während bei den Materialien für Bühnenaufbau und Dekoration auf Recycling gesetzt wurde.

 

“Wir haben es uns zur Aufgabe gestellt, auch eine Großveranstaltung wie den Song Contest zum Green Event zu machen”, betont der österreichische Umweltminister Andrä Rupprechter. Zu den großen Herausforderungen gehörte dabei das Thema Mobilität. Die klimafreundliche Anreise zum Eurovision Song Contest wurde auf verschiedene Art und Weise unterstützt. In den Tickets und Akkreditierungen waren Fahrscheine für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien enthalten.

 

DaEurovisionnk der Zusammenarbeit mit taxi.eu, klimaaktiv mobil und dem Fachverband PKW- Beförderungsgewerbe war es möglich, den internationalen Gästen eine attraktive und umweltfreundliche Ergänzung zum öffentlichen Verkehr anzubieten können. Beim Eurovision Song Contest waren insgesamt 120 Hybrid-Taxis sowie sechs Elektro-Taxis im Einsatz.

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