Filmworkshop mit Solarkocher

 

Das Coole Suppe-Kurzfilmfestival  lädt Jugendliche zu einem Online-Filmworkshop ein, bei dem die Teilnehmer lernen, einen Solarkocher zu bauen und einen Kurzfilm darüber zu drehen. Unterstützt werden sie dabei von dem Nachhaltigkeitsexpeten Rolf Behringer, der Aufschluss über das Potential erneuerbarer Energien gibt, sowie von der Regisseurin Sarah Moll. Die Herausforderung bei diesem Projekt besteht darin, mit Sonnenkraft etwas zu kochen oder zu backen und dies filmisch in Form eines Kurzfilms festzuhalten. In diesem Kontext wird auch auf möglichst ressourcenschonende Produktionsmethoden bei der Filmherstellung hingewiesen.

 

 

 

Als technische Ausstattung benötigen die Teilnehmer ein Smartphone oder ein Tablet. Die Kurzfilme werden im November 2020 im Kino beim Coole Suppe Filmfestival vorgestellt. Die Teilnahme an diesem Online-Filmworkshop, der sich an Dreizehn- bis Siebzehnjährige richtet, ist kostenlos. Das Event, das vom 1. bis zum 4. Juni jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr stattfindet, wird vom Verein Kommunikation & Medien e.V. mit Unterstützung der Elektrizitätswerke Schönau und der Volker Homann Stiftung veranstaltet. Anmeldungen sind online bis zum 27. Mai möglich.

 

 

 

Die Entwicklung einer starken Solarindustrie besitzt auch in Europa ein immenses Potenzial. Bisher wird mit Photovoltaik nur drei Prozent des gesamten Strombedarfs der EU abgedeckt. Die Branche verfügt über eine hohes Potenzial für Wirtschaftswachstum und für die Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen. Das neu gegründete Bündnis Solar Europe Now, ein  Zusammenschluss aus Akteuren der europäischen Solarbranche, fordert die Solarenergie als Schlüsseltechnologie für die Zielsetzungen im Rahmen des Europäischen Green Deals anzuerkennen. "Gemeinsam mit den hier ansässigen weltweit führenden Forschungszentren kann Europa den Markt für hochwertige Photovoltaikzellen und -module anführen", sagt Roch Drozdowski-Strehl, Direktor des französischen Photovoltaik-Forschungsinstituts Institut Photovoltaïque de l’Île de France (IPVF).

 

"Einige der weltweit fortschrittlichsten Technologien, wie Tandem-Solarzellen, die die Wirkungsgrade von Siliciumsolarzellen übertreffen, sowie nachhaltige Produktionstechnologien unter Berücksichtigung von Kreislaufwirtschaft und Recycling, werden derzeit in europäischen Forschungszentren entwickelt", erklärt Prof. Andreas Bett, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Deutschland. Die Förderung von Forschung und Entwicklung in diesem Sektor würde nicht nur die industrielle Souveränität der EU gegenüber China und Asien stärken, das immer noch 97% der weltweiten produzierten Solarmodule herstellt, sondern auch die europäische Führungsrolle in strategischen Schlüsseltechnologien ausbauen und wäre nicht zuletzt ein positives Signal für die Hersteller.

 

"Dank der Fortschritte in der Prozessautomatisierung und Industrie 4.0 ist es möglich, Materialien, Solarzellen und Module in Europa zu wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen", versichert Edyta Witkowska-Grześkiewicz, Geschäftsführerin des polnischen Unternehmens Bruk-Bet Solar, einem Hersteller von Photovoltaik-Modulen. "Eine solche europäische Fertigungsindustrie wird von den technologischen Innovationen der weltweit führenden europäischen Forschungszentren profitieren, und sie wird dabei dem schnell wachsenden europäischen Markt qualitativ hochwertige und nachhaltig und ressourcenschonend hergestellte Solarmodule liefern.«

 

 

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