Earth Hour: Erinnerung an den Klimawandel

Der Klimawandel ist voll im Gange und die Uhr läuft. Um die Menschen daran zu erinnern, etwas dagegen zu unternehmen, hat der World Wildlife Fund (WWF) die Earth Hour ins Leben gerufen. Das Event ist 2007 mit einem symbolischen Akt des kollektiven Lichtausschaltens in Sydney gestartet worden. Mittlerweile beteiligen sich Milionen von Menschen in über 180 Ländern und Regionen daran, zur Rettung unseres Planeten symbolisch für eine Stunde das Licht auszuschalten.

 

In vielen Städten auf der ganzen Welt werden Bürger, Unternehmen und Institutionen am heutigen Samstag um 20.30 Uhr eine Stunde lang die Beleuchtung von Gebäuden und Denkmälern herunterfahren. Mit dieser Aktion soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Erhaltung der Natur eine existenzielle Frage für die gesamte Menschheit ist. Der UN-Generalsekretär António Guterres warnt anlässlich der Earth Hour vor einer umgebremsten Ausbeutung der Natur, die immer massiver zurückschlägt.

 

 

“Eine sinkende Anzahl von Fischen in den Meeren, Wälder, die verschwinden und ein zunehmender Rückgangan Artenvielfalt belegen, dass die Natur sich im freien Fall befindet", betont Marco Lambertini, Genraldirektor des  WWF International. "Die Ursache dafür liegt in unserem Lebensstil und der Art, wie wir wirtschaften. Naturschutz ist eine moralische Verpflichtung und ohne ihn steigt unsere Verwundbarkeit für Pandemien, befördert den Klimawandel und bedroht unsere Ernährungssicherheit. Wir müssen gemeinsam wieder ein positives Verhältnis zur Natur entwickeln und den Klimaschutz voranbringen. Dadurch können wir eine gesündere, faitere und nachaltigere Welt schaffen."

 

Foto: © Francesco Mirabile/ WWF-Italy

 

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