Grüne Visionen

Das NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg bringt über 140 Filme zu Themen wie Natur, Tieren, Umwelt und Nachhaltigkeit auf die große Leinwand. Zu den über 40 Kino-und Fernsehproduktionen, die im Wettbewerb um Auszeichnungen wie den Deutschen Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreis und den Deutschen Wildlife Filmpreis konkurrieren, gehören aufrüttelnde Umwelt-Dokumentationen wie Das System Milch von Andreas Pichler, Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe von Caroline Nokel sowie Die Grüne Lüge von Werner Boote.

 

Neben kritischen Beiträgen über die Folgen der Globalisierung und die dunkle Seite der industriellen Lebensmittelproduktion stehen auch faszinierende Naturfilme wie Sex, Lies und Butterflies oder Magie der Fjorde auf dem Programm, in dem der Filmemacher Jan Haft die Zuschauer auf eine Reise in die Unterwasserwunderwelt der norwegischen Fjorde entführt. In der ARTE-Produktion Winzige Wunder – Die Wiese des Schreckens hat Lothar Frenz das Treiben von Insekten auf einer normalen Wiese spannend mit Elementen aus dem Horrorfilm- und Krimigenre  in Szene gesetzt. Die Zeitlupen- und Makroaufnahmen der Tiere verstärken den Gruseleffekt und zeigen zugleich hautnah ihre Verhaltensweisen.

 

„Mit den Filmen wollen wir überraschende Einblicke in unsere faszinierende Natur- und Tierwelt geben”, erklärt der Festivalleiter Ralph Thoms. „Die Filme sind aber auch als ein Aufruf für mehr Achtsamkeit im Umgang mit unserer Natur zu verstehen.“ Mehr als 50 Filme wurden für den neu ins Leben gerufenen Kurzfilmwettbewerb Die (Un-)Endlichkeit des Plastiks eingereicht, in dem Beiträge aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Finnland präsentiert werden. Das NaturVision Filmfestival findet vom 19. bis zum 22. Juli in Ludwigsburg statt.

 

Fotos: © Nautilusfilm/ Doclights/ Little Dream Entertainment GmbH

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