Grüne Filmproduktion in den Regionen

Die vierte Ausgabe des CineRegio Green Report steht als digitale Version zum Download bereit. Der Report gibt einen Überblick über umweltfreundliche Ansätze und Umsetzungen von 15 regionalen Förderungen, die als Mitglied CineRegio angehören, das aus einem Netzwerk von  49 Filmförderungen in ganz Europa besteht. Eine wachsende Anzahl regionalen Filmförderungen hat Anstrengungen unternommen, damit die Filme in ihrer Region umweltschonender produziert werden.

 

Der Report, in dem die  Möglichkeiten, Herausforderungen und Mittel hervorgehoben werden, die in verschiedenen Regionen bereits zum Einsatz gekommen sind, ist von der Green Film Shooting-Herausgeberin Birgit Heidsiek produziert worden. Thematisch in diesem Bericht behandelt werden grüne Richtlinien und Vorgaben für den Dreh, Zertifizierungssysteme, Anreize und Belohnungen, CO2-Rechner, Trainingsprogramme, Recyclingkonzepte für Dreharbeiten sowie Datenbanken, die Zugriff auf lokal produzierte Nahrungsmittel und wiederwertbares Material für Setbauten geben.

 

Der Report gibt Einblick in die grünen Strategien unnd Konzepte der Filmförderungen, die mit Hilfe von Richtlinien, Anreizen, Training und Werkzeugen Filmproduktionen zu motivieren vesuchen, nachhaltig zu produzieren. Ein regelrechter grüner Rollout der Produktionen kann allerdings nur erfolgen, wenn die erforderlichen Maßnahmen im Rahmen des Budgets bleiben.

 

Mit der Unterzeichnung der CineRegio Erklärung zur nachhaltigen Produktion bekennen sich die Mitglieder dazu, zusätzliche Kosten, die zusätzlich durch die grüne Produktion entstehen, als antragsberechtigt anzuerkennen.  Die grüne Produktion führt allerdings nicht zwangsläufig zu höheren Kosten. Innovationen und fortgeschrittene Technologien ermöglichen es den Produktionen, zunehmend ressourcenschonender und kosteneffizienter zu arbeiten.

 

Das Manifest für die  nachhaltige Filmproduktion ist von 28 Mitgliedern unterzeichnet worden, die 56 % der CineRegio Mitglieder repräsentieren:

• Auvergne-Rhône-Alpes Cinéma, France
• Canary Islands Film, Spain
• Cinéforom, Switzerland
• Ffilm Cymru Wales, UK
• FilmCamp, Norway
• Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Germany
• Filmfonds Wien, Austria
• Film i Skåne, Sweden
• Film i Väst, Sweden
• Filminvest, Norway
• Film London, UK
• Flanders Audiovisual Fund, Belgium
• Fondazione Film Commission Roma Lazio
• IDM Südtirol – Alto Adige, Italy
• Łódź Film Fund, EC1 Łódź, Poland
• Mallorca Film Commission & Fund, Spain
• Medietfondet Zefyr, Norway
• MFG Baden-Württemberg, Germany
• Nordnorsk Filmsenter, Norway
• Paris Region film fund / Film Paris Region, France
• Sardegna Film Foundation, Italy
• Screen.brussels Fund, Belgium
• Screen Flanders, Belgium
• Tartu Film Fund, Estonia
• Trentino Film Fund & Commission, Italy
• Wallimage, Belgium
• WRAP Fund, Ireland
• Zürcher Filmstiftung, Switzerland

 

Titelbildgestaltung: © Takeshape

  1. ANFRAGE Hua Hin, den 30.11 2021

    Film DOKU über die
    Projektstudie Energiegenossenschaft Gemeinde und Schloss Neubeuern
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    es bietet sich an, über die Projektstudie Energiegenossenschaft Gemeinde und Schloss Neubeuern, eine Gegenwarts-DOKU zu erstellen. Derzeitiger Stand, die Projektstudie liegt bei der Gemeinde und beim Kuratorium und Stiftungsvorstand der Stiftung LEH Schloss Neubeuern zur Prüfung vor.
    Idee zu Projekt
    und Doku: Bernd Haase
    Drehbuch: Bernd Haase, bisher vorgeschlagene Handlungsablauf s. Anhänge
    „Projektstudie Gegenstand“
    „BGM Neubeuern Entscheidung finden15.11.2021“
    Protagonist*in
    (Moderator, Sprecher): bekannt-beliebter TV-Moderator (Typ Thomas Gottschalk oder Lisa Fitz): Grund,
    intelligente, spontane und humorträchtige Schlagfertigkeit, soll dem trockenen, ernsten Stoff eine lockere, unterhaltsam humorvolle Note geben.
    Handlung: Das Thema lautet Energiewende. Schilderung des Entscheidungsprozesses zu einer Absichtserklärung mit allen Beteiligten zwischen Gemeinde und Stiftung LEH Schloss Neubeuern, mit dem Ziel einer Machbarkeitsstudie als Grundlage, um eine Energie-genossenschaft zu gründen, und in der Folge, die Energie Eigen Versorgung umzusetzen. Entscheidungs-kriterium der Wirtschaftlichkeit ist nicht mehr die Einspeisevergütung, sondern die Höhe der Einsparung bei Nutzung der selbsterzeugten Energie im Vergleich zu den Kosten beim Kauf der amtlich zugelassenen Lieferanten für Strom, Öl, Gas, Kohle. Bis hierher sieht die Studie als Thema harmlos aus
    Die Brisanz der Studie liegt woanders: einerseits in der Diskrepanz zwischen amtlich erlaubten und den technisch möglichen Maßnahmen zur regenerierbaren Energieerzeugung für den Eigenverbrauch. Weiterhin in der Unwissenheit der meisten Bürger über ihre technischen Möglichkeiten, an deren Nutzung sie durch gesetzliche Vorschriften gehindert werden. Schließlich am Umstand, dass die dezentrale Energieversorgung die bisherigen Quasimonopole im Energiebereich entmachtet, teilweise enteignet (Stilllegung von Zechen und dazugehörigen zentralen Stromfabriken samt ihren Verteilnetzen), und sie zwingt neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Bis die Ergebnisse der Studie vorliegen und positiv ausfallen, hat die neue Regierung vielleicht die Gesetze geändert. Oder? Wie geht es dann weiter? Das Ergebnis der Umsetzung dieser Studie ist auf jeden Fall der örtliche Vollzug der 100%-igen Energiewende. Gelingt diese? Das pikante daran ist, dass die technischen Möglichkeiten heute so preiswert geworden sind, dass deren Einsatz im privaten Bereich sich sofort rechnet. Noch pikanter ist das Ergebnis auf nationaler und internationaler Ebene: Die Energiepreise werden fallen und zusätzlichen Wohlstand in der Bevölkerung erzeugen. Die Produktionsmittel gehören dann den Verbrauchern, in Genossenschaften organisiert. Es ist eine Verteilung von oben nach unten, die seit langem überfällig ist. Dadurch erhält die Studie Modellcharakter. Denn dieses Modell kann Deutschland- und Europa-weit umgesetzt werden. Es sei denn, es wird verhindert, es bleibt spannend.
    Diese DOKU ist aktuell, betrifft alle, und ist spannend, mit offenem Ausgang.
    Ort der Handlung: Neubeuern/Inn, Kreis Rosenheim
    Akteure,
    Mitwirkende: Bürgermeister, Gemeinderat, Gemeindemitglieder, Stiftung LEH Schloss Neubeuern, Kuratorium, Stiftungsvorstände, Eltern, Schüler, Landrat, Schulamt München, Lande- Lokalpolitiker, Wissenschaftler, Stromlieferer, Netzbetreiber, Lieferanten, Entwickler, Hersteller von Technologie, Lieferquellen, Referenzstandorte, Projektierer, Planer, Handwerker u. v.a.
    Produzent: Offen
    (Zur Finanzierung Fördermittel der EU beantragen als Pilotprojekt) vermutlich zu kurzfristig.
    Regie: Offen
    Ist Ihre Firma interessiert, willens und in der Lage diese Doku in Angriff zu nehmen
    und als Produzent die Regie zu übernehmen?
    Uns ist klar, dass die Anfrage sehr kurzfristig erfolgt, das liegt in der Natur des Stoffes.
    Mit freundlichen Grüßen
    REGENERGY Ltd. & Co. KG
    Bernd Haase

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.